
In den Dörfern und Ortsrandlagen der Kräuterregion sind vielfältige Lebensräume mit typischen Pflanzengesellschaften zu finden. Entlang der Wege dominieren Krautsäume mit Beifuß, Schafgarbe, Sauerampfer, Rainfarn und Gräsern. Obstwiesen bilden einen blühenden Übergang in die Landschaft und beherbergen viele seltene Tiere. In den Dörfern sind auf Randflächen Pflanzengesellschaften mit Brennnesseln, Taubnesseln, Wegmalven, Vogelknöterich oder Breitwegerich zu finden. Früher als Heilkräuter geschätzt, kommen Schöllkraut, Kamille, Spitzwegerich, Huflattich oder Knoblauchsrauke vor.
Wiestetal, Glindbusch und Borchelsmoor weisen eine so hohe Zahl an schutzwürdigen und geschützten Landschaftsbestandteilen auf, dass sie in das europäische Schutzgebietssystem Natura 2000 aufgenommen wurden. Hier werden Lebensräume wie Moorwälder mit Birke und Kiefer, Auwälder mit Traubenkirsche, Erle und Esche, Erlen-Brüche, Eichen-Hainbuchen-Wälder, lebende Hochmoore, Röhrichte, Feuchtwiesen mit verschiedenen Seggenarten, Wiesenschaumkraut, Binsen und Wildorchideen sowie Hochstaudenfluren an Gräben mit Rohrkolben, Mädesüß und Baldrian geschützt.
In den Wäldern wachsen Geissblatt und Waldziest, Nelkenwurz und Schlüsselblume, Sauerklee und Waldmeister und viele andere Pflanzern, die man inzwischen für die raffinierte Speisekarte, für Wellness-Verwendungen und für Heilzwecke wiederentdeckt.
Die vielfältigen Wildkräuter in der Region können Sie bei Führungen und in Kursen kennen und nutzen lernen. Ein Kräuter-Lehrpfad in der Landschaft ist in Vorbereitung.
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Der ausgeschilderte Radweg durch die Region führt zu vielen interessanten Haltepunkten, wo Sie Hinweistafeln zur den Naturräumen, den Pflanzen, aber auch zu Sehenswürdigkeiten und Besonderheiten finden. Mehr über den Radwanderweg gibts hier.
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